Ernährung · Gesundheit · Positive Entwicklung

Mit Fokus zum Erfolg

Kennst Du das auch? Du nimmst Dir etwas vor und freust Dich drauf und genau dann kommt Dir etwas dazwischen? Gerade dann, wenn man sich etwas vornimmt, kommt einem ständig etwas dazwischen. Es ist frustrierend und man spürt förmlich, wie die Zeit verstreicht. Kennst Du auch solche Gedanken wie „Hätte ich nicht so viel Arbeit, könnte ich mich endlich um mich selbst kümmern“ oder „Ausgerechnet jetzt werde ich krank und dabei wollte ich doch endlich Sport machen“? Genauso ging es mir in den vergangenen drei Monaten. Keiner bleibt davon verschont und ich für meinen Teil könnte fluchen, weil mir wertvolle Zeit verloren gegangen ist und ich viele Dinge, die ich erledigen wollte, nicht anfangen oder beenden konnte.

„Doch warum stressen wir uns eigentlich so?“

Muss ich zwingend zu Anfang des Jahres meinen Lebensstil ändern, nur 12 Monate später sagen zu können: „Heute vor einem Jahr hab ich mein Leben geändert oder etwas tolles erreicht!“
Ich muss gestehen, anfangs dachte ich auch so. Doch warum stresse ich mich mit dem, was mir eigentlich Spaß machen und mein Leben bereichern sollte? Stress wollte ich bestimmt nicht dadurch anhäufen. Es soll mir Spaß machen und nicht zur Last werden oder mich unter Druck setzen. Nach einigen Monaten, einem größeren Umzug und 3 Krankheitsfällen habe ich genauer darüber nachgedacht, warum mich diese Umstände so sehr frustrierten. Am Ende musste ich mir eingestehen, dass ich nur wegen der „verlorenen“ Zeit und meinem Ehrgeiz gefrustet war.
Doch warum ist das so? Ich war zwar oft krank, konnte wegen anderer Prioritäten nicht das umsetzten was ich wollte, aber ich habe dennoch etwas erreicht.

Ich habe in den letzten Monaten 5 Kilo verloren und konnte meinen Konsum an Nahrungsmitteln so reduzieren, wie es mein Körper braucht. Ich habe meine Prüfungen bestanden und komme beruflich weiter. Mir ist bewusst geworden, dass ich zwar kaum Zeit für mein eigentliches Ziel (Sport) hatte, aber ich war dennoch auf dem richtigen Weg. Denn auch mit kleinen Schritten erreicht man sein Ziel. Warum also wegen der Zeit gefrustet sein bzw. nicht das erreicht zu haben, was man eigentlich wollte? Warum nicht das wertschätzen was man stattdessen erreicht hat?

Mir wurde bewusst, dass ich mich die ganze Zeit nur auf das Negative fokussiert und dabei meine kleinen Erfolge übersehen habe.

Als ich das erkannte musste ich Schmunzeln. Gerade was das Abnehmen und die Umstellung des Lebensstils angeht sollte man sich jederzeit bewusst machen, dass es ein langsamer Prozess ist. Aber nicht nur das, sondern dass einem immer etwas dazwischen kommen kann. Das gilt nicht nur für die Umstellung sondern für das Leben allgemein. Bei mir kam es definitiv anders als geplant und erst recht nicht so, wie erhofft. Viel zu oft fokussiere ich mich auf das, was ich nicht erreicht habe und vergesse dabei die Dinge, die mein Leben bereichern und mich zu der Person gemacht haben, die ich bin.

Sich auf das Positive zu konzentrieren und das Negative zu akzeptieren ist ein ebenso langsamer wie schwerer Prozess. Dir mag es leichter fallen als mir oder Du bist genau wie ich und fällst immer wieder in die Negativ-Falle hinein. †

„Doch wie kommt man aus dieser Negativ-Falle wieder heraus?“

Ich habe 10 Punkte für Dich, die Dir dabei helfen können, Dich mehr auf das Positive zu fokussieren:

  1. Sei stolz auf das, was Du bisher erreicht hast
  2. Alles Negative hat auch einen positiven Aspekt
  3. Gibt Dir selbst Zeit – jeder hat sein eigenes Tempo
  4. Setze Dich nicht unter Druck
  5. Vergleiche Dich nicht mit anderen
  6. Schaue nicht zurück sondern nach vorn
  7. Ändere nur Etwas, wenn Du Dich damit wohler fühlst und nicht weil Du musst
  8. Verurteile Dich nicht dafür, was Du nicht bist
  9. Wertschätze was Du kannst
  10. Verurteile Dich nicht dafür, was Du nicht kannst

Ich weiß, es ist nicht einfach. Aber wenn Du es schaffst, Deinen Fokus zu ändern, dann findest Du auch die Kraft, Dinge zu ändern die Dich stören oder sie zu akzeptieren wie sie sind.

„Alles macht Dich zu dem Menschen der Du bist.“

An meinem eigenen Beispiel gesehen könnte ich mich jetzt weiter ärgern, dass ich nicht wie geplant mit meinem Sport und meiner Umstellung beginnen konnte. Oder, ich ändere meinen Fokus und betrachte die vergangenen Monate positiver. Was habe ich erreicht und was ist außerplanmäßig passiert, das positiv ist? Klar, krank sein ist nicht schön, aber ist es nicht schön sich darüber zu freuen, wenn man wieder gesund ist? Oder wenn man lange Schmerzen hatte nicht diese zu verfluchen, sondern seinen Körper wertzuschätzen, wenn diese vergangen sind?

Mein Umzug war auch sehr stressig und hat meine Planung bezüglich Sport nach hinten geworfen. Doch freue ich mich umso mehr über meine eigene Wohnung und mich entfalten zu können. Mir fehlt zwar noch der Platz für die ein oder andere Übung, aber die Ruhe die ich in meiner Wohnung finde, überlagert meinen Frust, dass ich erst später mit dem Sport beginnen konnte. Bei mir geht alles Schritt für Schritt seinen Lauf. Ich habe aufgehört, mich selbst unter Druck zu setzen, zumindest versuche ich es. Wenn ich merke, dass es mich frustet, wenn ich nicht alles erledigt bekomme oder ich meine Prioritäten umstrukturieren muss, konzentriere ich mich darauf und stelle mir die Frage:

„Warum bin ich überhaupt gefrustet und was kann ich daran ändern?“

Beispielsweise wollte ich schon seit Längerem einen weiteren Beitrag geschrieben haben. Doch kam ich entweder krankheitsbedingt nicht dazu, die Prioritäten lagen anders oder als ich Zeit hatte, wusste ich einfach nicht wie ich beginnen sollte. Natürlich hätte ich gern früher einen Blogbeitrag geschrieben, aber warum mich stressen?  Wenn man sich zu etwas zwingt, was einem Spaß machen sollte, kommt in der Regel nichts dabei raus. Gerade wer kreativ arbeitet weiß was ich meine. Man kann gewisse Dinge nicht erzwingen und in solchen Momenten hilft es, sich zurück zu lehnen und den Moment als gegeben hinnehmen. Gerade wenn man einen schlechten Tag hat, man krank ist oder etwas Schlimmes passiert ist, sollte man sich zu nichts zwingen. Denn alles kommt zu seiner Zeit und diese habe ich jetzt. Ich wollte fest nach Plan und regelmäßig schreiben, aber wie bereits gesagt:

Nicht alles lässt sich planen und es kommt immer anders als gedacht. Klar ärgert es mich, dass sich vieles nach Hinten verschoben hat, aber es gab Gründe dafür die ich nicht beeinflussen konnte. Also nehme ich sie als gegeben und mache jetzt das Beste daraus. Dann fange ich halt später an, na und?

Sollte man sich doch viel öfter sagen, anstatt sich zu stressen? Heute keine Lust auf Sport? Na und, dann ist das halt so.

Dann geht’s ein anderes Mal weiter!

Aber nicht vergessen:
Von Nix kommt Nix! Also auf jeden Fall dranbleiben! 🙂

 

„Denn auch mit kleinen Dingen kann man sein Ziel erreichen!“

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