Ernährung · Fitness · Gesundheit · Positive Entwicklung

Wie Du Dich selbst von Schmerz befreien kannst

Der erste Monat ist fast rum und in den vergangenen Wochen hat sich einiges getan. Nur leider nicht so wie geplant und schon gar nicht im sportlichen Sinne. Das neue Jahr hat mich bei all meiner Motivation für einen sportlichen Jahresanfang erstmal ordentlich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Pünktlich zu Neujahr begrüßte mich mein Körper mit einem Hexenschuss und las mir ordentlich die Leviten. Jene, die nicht wissen wovon ich spreche, seien beneidet, aber ich möchte Euch auch einen Rat mit auf den Weg geben. Der Körper signalisiert uns in verschiedenen Etappen, was ihm fehlt und vor allem was er braucht. Je dringender, umso intensiver die Zeichen.  Durch regelmäßige Nacken-, Rücken -, Knie- oder andere Gelenkschmerzen sendet der Körper eindeutige Signale. Aber auch andere Schmerzen wie Kopfschmerzen oder Migräne sind Zeichen, die wir in einem stressigen Alltag – mit allgegenwärtigen und leicht zugänglichen Schmerzmitteln –  leider verlernt haben wahrzunehmen und richtig zu deuten.  Es ist einfacher, eine Tablette gegen die Beschwerden zu schlucken oder eine heilversprechende Salbe aufzutragen, als sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass der Körper nach Hilfe schreit. In meinem Fall mit einem Hexenschuss aufgrund mangelnder Bewegung und folglich schwacher Rückenmuskulatur. Ich richte mich hierbei an jene – mich selbst eingeschlossen – deren Schmerzen dauerhaft behoben werden könnte, wenn sie lernen auf ihren Körper zu hören.

Bevor es aber an dieser Stelle Einwände oder böse Kritik hagelt:

Mir ist durchaus bewusst, dass nicht alle Beschwerden mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung behoben werden können. Gerade wenn man chronische Schmerzen aufgrund von Krankheiten wie Multiple Sklerose, Atrose, Gicht etc. oder dauerhafte Schmerzen aufgrund eines Unfalls besitzt.  Aber ich richte mich mit diesem Beitrag auch an jene, die sich in einem Stadium befinden, in dem sie sich noch selbst mit gesunder Ernährung und mehr Bewegung vom Schmerz befreien oder ihn zumindest lindern können. Oft genug habe ich diese Signale des Körpers selbst schon überhört, mit Schmerzmitteln betäubt oder sie einfach ignoriert. Gerade in schmerzfreien Phasen hätte ich die Zeit nutzen sollen, um mich mehr um meinen Körper zu kümmern. Und vor allem dankbar zu sein, keine Schmerzen zu haben. Wie schnell man seine Gesundheit doch für selbstverständlich nimmt, wird einem erst bewusst wenn man eingeschränkt ist.

Als 2019 für mich mit einem Hexenschuss begann, war dies für mich ein eindeutiges Zeichen meines Körper, dass ihm etwas fehlt und mich nun dazu zwingt, mein erwähltes Ziel schnellstens zu erreichen – und die dadurch verbesserte Rückenmuskulatur auch beizubehalten. Es war eine eindeutige Warnung: Wenn ich mich erneut so gehen lasse, kann ich bald wieder mit solchen Schmerzen rechnen. Der letzte Vorfall ist nun fast 2 Jahre her und ich war so blind und habe seither nichts für meinen Körper getan. Jetzt erhielt ich die Quittung dafür und eine Warnung, die ich ab sofort ernst nehme. Lieber spät als nie, sagt der Volksmund. Typisch, dass immer erst was passieren muss, damit man wachgerüttelt wird und etwas unternimmt. Nach gut 2 Wochen, 2 Spritzen und Zähne zusammenbeißen konnte ich mich schließlich wieder fast vollständig normal bewegen. So paradox das klingen mag, aber das ist tatsächlich das Einzige was hilft. Je weniger man sich bewegen kann, umso wichtiger ist die Bewegung. Und nein, ab und an mit dem Fahrrad fahren, Strecken zu Fuß laufen oder Wasserkästen heben, reicht da nicht aus. Damit hält man den Körper so gerade eben über Wasser und gibt ihm das Mindestmaß an Bewegung, um nicht komplett einzurosten. Aber selbst das hält nicht auf Dauer, wie ich selbst feststellen musste. Somit wurden mir dann 2 Wochen Urlaub – gemütlich auf der Couch oder längere Zeit im Bett liegend – schnell zum Verhängnis.

Das Internet bietet einen unversiegbaren Quell an Informationen, wenn es darum geht, die Ursachen für Beschwerden zu recherchieren und zu analysieren. Wieso schafft es der Mensch dennoch, diese Informationen nicht für sich selbst zu nutzen? Das was er lernt anzuwenden und vor allem umzusetzen? Ich bin überzeugt, dass die Pharmaindustrie genau dort ansetzt, um es uns leichter zu machen und uns von gesünderen Wegen abzubringen. Indem sie die Gewohnheit des Menschen zu ihrem Vorteil nutzt und uns einen leichten, schnellen Weg bietet unsere Schmerzen loszuwerden. Wie viele verschiedene Mittel gibt es mittlerweile gegen Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Husten und unzählige Mittel gegen unzählige Beschwerden mehr? Ich möchte an dieser Stelle niemanden zum Pharmafeind konvertieren, erachte ich gewisse Pharmaka auch als Notwendig. Ich selbst als Migränepatientin könnte z.B. nicht auf mein Medikament verzichten. Aber warum ist das so? Ist es da nicht wichtiger zu hinterfragen, woher die Schmerzen kommen, anstatt sich mit der temporären Betäubung dieser zu begnügen? Könnte ich in meinem Fall durch die genaue Analyse, wodurch meine Migräne ausgelöst wird, nicht fortan Migräne-frei leben? Doch was die Schmerzen bedeuten, das weiß heutzutage kaum noch jemand. Bei Kopfschmerzen höre ich oft „hast du genug getrunken oder gegessen?“ und wenn ich in solchen Momenten genauer überlege, liegt auch schon dort der Kern. Wie oft man bestimmten Beschwerden durch Achtsamkeit in Bezug seinen Körper sowie gesunder Ernährung und Bewegung vorbeugen kann, ist erstaunlich.

Viele, die sich gesund leben, können allein durch die Ernährung einen Großteil der Beschwerden lindern oder gänzlich beschwerdefrei leben. Aber auch, da sie gelernt haben die Signale richtig zu deuten, wenn der Körper nicht ausreichend versorgt ist. Z.B. Kopfschmerzen bei Flüssigkeitsmangel, schlechte Laune bei Vitamin D Mangel oder Wadenkrämpfe bei einem Mangel an Eisen und Magnesium. Was aber nicht heißt, dass man den Mangel durch Präparate oder Vitamintabletten ausgleichen sollte. Hier geht es vor allem um gesunde und natürliche Supplementierung des Körpers mit allem, was er braucht.

Was Du brauchst!

Aber ich schweife ab, eigentlich wollte ich auf die Signale des Körpers eingehen, die wir verlernt haben wahrzunehmen und zu deuten. Nicht alle Signale, die der Körper aussendet, sind physischer Natur. Einige – leider heutzutage vermehrt – sind psychischen Ursprungs. In meinem ersten Beitrag habe ich die Untrennbarkeit von Körper und Geist bereits kurz angeschnitten und möchte nun näher darauf eingehen. Je mehr ich mich mit dem Thema Ernährung und auch Psychologie beschäftige, umso eindeutiger werden die Ursachen für manche Beschwerden für mich. Wer lernt auf seinen Körper zu hören, achtsamer zu werden und genau in sich hineinzuhorchen, was Körper – und Geist –  benötigen, wird schnell sein Maß an Beschwerden reduzieren können.

Ein Beispiel: Ich bin Migräne Patientin, anfällig für Nacken und Rückenschmerzen und neige zu starken Stimmungsschwankungen. Für viele klingt das sicherlich nach Schmerzen, die man heutzutage schon als „normal“ bezeichnen würde. Was an sich schon erschreckend ist und ein Spiegel dafür, dass wir wirklich das Wesentliche aus den Augen verloren haben. Unsere Gesundheit – physisch und psychisch. Wie viele klagen heutzutage über Schmerzen im Nackenbereich oder Rücken? Leider viele. Viel zu viele. Dabei ist die – Lösung möchte ich es eigentlich nicht nennen, sondern eher – Erkenntnis dahinter doch so simpel. Simpel in Ihrem Ursprung, aber diffizil und aufwendig in der Beseitigung. Wer sich näher mit den beschriebenen Schmerzen und ihren Ursachen auseinandersetzt stellt fest, das mangelnde Bewegung – gerade wenn man einen Bürojob hat – und eine schlechte Körperhaltung ebenso dafür verantwortlich sind, wie Stress. Bei jedem Menschen äußert sich Stress auf vielerlei Weise, doch das Ergebnis ist für alle gleich: Es schadet dem Körper.

Gerade bei Personen mit viel Verantwortung lastet die Bürde buchstäblich auf Ihren Schultern. Rückenschmerzen, ausgelöst durch eine falsche Sitzhaltung und geringer Bewegung – die notwendig ist, um die Rückenmuskulatur und somit die Wirbelsäule zu stützen – sind ebenso ein Zeichen für Stress. Hier liegt der Ursprung im physischen aber durch psychische Einwirkung können Schmerzen  entstehtn, z.B. ausgelöst durch Überarbeitung oder durch eine Person, die einem buchstäblich im Rücken sitzt und uns unter Druck setzt. Dies sind nur wenige Beispiele, aber ich hoffe, dass ich verständlich machen konnte, was ich damit ausdrücken wollte. Wer regelmäßige Beschwerden hat, sollte sich die Zeit nehmen und seine aktuelle Situation betrachten und analysieren:

Habe ich viel Stress auf der Arbeit? Bin ich mit meinem Partner unzufrieden? Habe ich so viel Ärger mit meinen Arbeitskollegen, dass ich nach der Arbeit ständig Nacken-oder Rückenschmerzen habe? Würde ich am liebsten vor dem Lärm meiner Kinder flüchten und einfach nur meine Ruhe haben? Würde mir Ruhe guttun? Wer einiges und vor allem letzteres mit Ja beantworten kann – hierbei meine ich allgemein den Drang sich zurückzuziehen – sollte definitiv auf seinen Körper hören. Schmerzen, seien sie physischer oder psychischer Natur, sind Warnsignale des Körpers die unbedingt wahrgenommen werden müssen.

Also horche in Dich hinein, finde heraus was Dein Körper gerade braucht und benötigt. Achte darauf, dass er gut versorgt ist, denn der menschliche Körper braucht viele Vitamine, Mineralstoffe und vor allem anderen genug Flüssigkeit. Aber auch Ruhe,  Entspannung und positive Gedanken. Denn Dein Körper hört alles, was Du denkst und nicht immer sind andere schuld. Sei nicht zu streng mit Dir und lerne Dich so zu akzeptieren wie Du bist. Hasse Dich nicht dafür, weil Du nicht so bist wie du gern sein würdest oder noch nicht dort angekommen bist, wo Du gern sein möchtest.

Also: denk positiv und erkenne deine positiven Aspekte! 🙂

Du weißt nicht wie? Lies gerne meinen ersten Beitrag, indem ich das Thema kurz anspreche. Keine Sorge, bald folgt ein eigener Beitrag dazu.

Wenn Du zu diesem Thema mehr erfahren möchtest, eine andere Meinung hast, Kritik äußern oder mit mir Ideen austauschen möchtest, dann kannst Du mir gerne Deine Gedanken als Kommentar, Like oder auf meiner Facebook Seite hinterlassen. Ich werde im Verlauf dieses Blogs auf das ein oder andere erwähnte noch näher eingehen. Was z.B. typische Mangelerscheinungen sind und wie man diese auf natürliche Weise beheben kann. Wie man mehr Ruhe in sein Leben bringt und das Stresslevel reduziert. Aber auch, was Stress nicht nur psychisch, sondern auch physisch in unserem Körper auslöst. Denn Stress ist alles andere als “nur“ eine psychische Belastung.

Wenn Du also auf dem Laufenden bleiben und mehr über das Thema Ernährung, positiven Mindset und Fitness erfahren möchtest, dann folge gern meinem Blog. Wenn der nächste Beitrag kommt, lass ich es Dich auch auf meiner Facebook Seite und meinem Twitter Kanal wissen. Ich freu mich auf Dich! 🙂

Ein Kommentar zu „Wie Du Dich selbst von Schmerz befreien kannst

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